DNA Strang im Fläschchen
Jede 8. Frau erkrankt heute an Brustkrebs. Bei 5-10% der Brustkrebs­erkrankungen liegen erbliche Belastungen vor. Daher ist es wichtig, erbliche Krebs­erkrankungen frühzeitig zu erkennen um gezielte Früherkennungs­programme anzubieten und damit auch die Heilungs­chancen deutlich erhöhen zu können.

Die Behandlungs­möglichkeiten von Eierstock­krebs richten sich nach dem jeweiligen Krankheits­stadium, dem biologischen Verhalten des Tumors und natürlich auch nach dem allgemeinen Gesundheits­zustand der erkrankten Frau. In den meisten Fällen wird eine Operation durchgeführt, um so viel Tumorgewebe wie möglich zu entfernen, und um abzuschätzen, wie weit sich die Krebserkrankung bereits ausgedehnt hat. Manchmal wird vor der Operation eine Chemotherapie verabreicht, um den Tumor zu verkleinern und damit die Erfolgs­aussichten der Operation zu verbessern. Häufiger wird die Chemotherapie­behandlung allerdings im Anschluss an eine Operation durchgeführt, um zu verhindern, dass der Tumor wieder auftritt. In den letzten Jahren werden zunehmend zielgerichtete Behandlungs­methoden („targeted therapies“) eingesetzt. Sie sollen Tumorzellen zielsicher und wirksam bekämpfen, ohne dass gesunde Zellen beeinträchtigt werden. PARP-Inhibitoren zählen zu der Gruppe der zielgerichteten Behandlungs­methoden.